Narrensause 2019 – Vorverkauf läuft

Erneut steigt die Party in Nußdorf. Das Dorfgemeinschaftshaus bietet alles, was man zum Feiern braucht. „Vor allem ist der Saal schön warm“, sagt der zuständige Hänselerat Jens Choinowski vom Organisationsteam „Narrensause“ (siehe Bild). Und mit dem Bus kommt man auch noch gut hin und nachts wieder zurück. Die Narrensause mit DJ startet diesmal am Freitag, 22. Februar um 20 Uhr. Mitfeiern können alle ab 16 Jahren. Karten gibt es jetzt im Vorverkauf zum Preis von jeweils 3 Euro bei der Post-/DHL-/Wäscherei- und Reinigungsannahmestelle in der Hochbildstraße 10 sowie bei Waffen und Stahlwaren Mayer in der Adlergasse 2. An der Abendkasse liegt der Eintritt bei jeweils 5 Euro. Der Gewinn des Abends kommt erneut der Jugend in Überlingen zugute.

Fastnacht 2019 hat begonnen

Mit Dreikönig hat die schwäbisch alemannische Fastnacht auch in Überlingen begonnen. Punkt 12 Uhr wurde die fünfte Jahreszeit in der gesamten Münsterstraße eingeschnellt. Bis Aschermittwoch, diesmal am 6. März, darf die Karbatsche genutzt werden. Die Hänselezunft Überlingen (HZÜ) bittet aber, die Ruhezeiten mittags und nachts einzuhalten. Konkret soll das Schnellen auf die Zeit zwischen 9 und 12 Uhr sowie 14 bis 18 Uhr beschränkt sein. Auf den Straßenverkehr ist Rücksicht zu nehmen. Auch das Anhalten von Fahrzeugen. gehört nicht zur Überlinger Fastnachtstradition.

Kirchmaier bleibt Hänselevater – Wolfensperger wird Vize

Dass die diesjährige Versammlung der Überlinger Hänsele eine so große Resonanz erfahren sollte, war selbst für den erfahrenen Hänselevater Harald Kirchmaier nicht absehbar. So wurden an diesem Abend im Katholischen Pfarrzentrum sogar die Stimmzettel für die turnusmäßig angesetzte Neuwahl des gesamten Hänselerates knapp. „Das freut mich natürlich“, sagte Kirchmaier, der sich auch über das Wahlergebnis begeisterte. Für weitere vier Jahre wird er an der Spitze der Hänselezunft Überlingen (HZÜ) stehen, die sich als Abteilung der Narrenzunft versteht und für alle Belange rund um das Traditionshäs zuständig ist. Während also Harald Kirchmaier weitermacht, steht ihm ein komplett neues Vorstandsteam zur Seite. Zum neuen Vize-Hänselevater wurde Uwe Wolfensperger gewählt, der schon viele Jahre zuvor als Hänselerat und ehemaliger Hänseleschreiber aktiv war. Er tritt die Nachfolge von Erich Heggenberger an, der nach insgesamt 25 Jahren im Hänselerat nicht mehr kandidierte. Neuer Hänselekassier ist nun Ratsmitglied Andreas Weis. Er ist Nachfolger von Christian Oberem, der ebenso nicht mehr kandidierte. Neu ins Amt des Hänseleschreibers wurde Helmut de Francisco gewählt, als Nachfolger für den scheidenden Richard Beurer.

Im Rahmen der Hauptversammlung wurden auch 15 weitere Hänseleräte zum großen Teil in ihrem Amt bestätigt, zum anderen Teil auch neu hinzu gewählt. Dazu gehören Marco Tango, Uwe Blumenröther, Christian Hager, Max Heichele und Jascha Wehner. „Die müssen wir jetzt bis zu nächsten Fasnet einkleiden, mit Kappe, Fuhrmannskittel und Kniebundhose“, meinte Kirchmaier nach Bekanntgabe der Ergebnisse. In seinem Bericht über die letzte Fastnacht blickte der Hänselevater unter anderem auch auf die Neuaufnahme in die Zunft zurück, bei der alle Aspiranten ihre Schnellkünste eindrucksvoll unter Beweis stellten, jedoch nicht immer über das beste Schuhwerk verfügten. „Sauber und schwarz muss es sein, auch die Socken dazu“, erinnerte Kirchmaier abermals, genau wie an die Kuriosität des doppelten Narrenbaums am letzten Schmotzigen Dunschtig und den Hänselejuck mit immer mehr Hästrägern, sechs Musikkapellen und erstmals im Einsatz befindlichen LED-Fackeln. Diese würden auch beim nächsten Hänselejuck Anfang März 2019 zum Einsatz kommen, wie wohl auch wieder sechs Musikkapellen.