Informationen zum Hänselejuck 2017

Am kommenden Samstag, 25. Februar ist wieder Hänselejuck. Ab 19 Uhr ziehen etwa 1500 Hänsele durch die bengalisch beleuchtete Innenstadt. Sechs Musikkapellen sind diesmal mit dabei. Neben dem Spielmanns- und Fanfarenzug der Freiwilligen Feuerwehr, der Jugend- und der Stadtkapelle Überlingen spielen auch der Musikverein „Harmonie“ Lippertsreute, der Musikverein Leibertingen und erstmals auch die Stadtmusik Pfullendorf.

Die Hänselezunft bittet ihre Hästräger um ein geschlossenes und schönes Auftreten. So sollen die Hänsele rege am Umzug teilnehmen, sich nicht schon vor dem Juck dem Publikum zeigen oder gar am Umzugsweg stehen. Dabei ist die Kappe geschlossen, das Hänsele also vermummt. Die Hänsele sollen mit den Zuschauern tanzen, schunkeln und schnurren.

Die Aufstellung beim Feuerwehrgerätehaus erfolgt um 18.30 Uhr. Hier bittet die Hänselezunft bereits um Disziplin. Den Hänseleräten ist Folge zu leisten, haben diese sich doch im Vorfeld Gedanken über die Einteilung gemacht. So erfolgt die Aufteilung der Hästräger in gleichgroße Gruppen zwischen den Kapellen. Vor Umzugsbeginn soll sich niemand im Bereich und in Sichtweite des Hänselebrunnens aufhalten. Beim Karbatschenschnellen soll auch stets auf genügend Abstand zum Publikum geachtet werden. Die Zuschauer sollten bei schnellenden Hänsele entsprechend vorsichtig sein, rät die Zunft.

Voran gehen die kleinen Hänsele. Hier sollen keine großen Hästräger mitjucken. „Die großen Hänsele, vor allem Väter mit Kindern, werden dann in einer zweiten Gruppe mitlaufen“, erklärt Hänselevater Harald Kirchmaier und rät allen Eltern, einen Zettel mit der Handynummer mitzugeben. Die Kinderhänsele werden nach dem Erreichen der Hofstatt zum Pflummernplatz geführt, wo man sie abholen kann. Kleine Hänsele, die ihre Eltern nicht gleich finden, werden ins Festbüro der Narrenzunft, auf der Südseite des Rathauses gebracht. Es gehen keine Kinderhänsele verloren.